Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Kunstlanding: Drei Positionen

Wunderbarstes Wetter, lebendige Themen, eine ästhetisch und inhaltlich spannende Ausstellung im Kunstlanding, nach dem „Schlappeseppel“ (mit intensiver Aufarbeitung der letzten Frankfurt-Exkursion) ein Spaziergang auch ins 18. Jahrhundert (Schloß Johannisburg, Pompejanum war aber leider geschlossen) – das war die Aschaffenburg-Exkursion vom letzten Sonntag.

Im Dezember wird es noch die Adventsfeier geben (zusammen mit der Gruppe FarbMagie), danach ist wohl erstmal Winterpause. Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünschen wir eine geruhsame Adventszeit, ein festliches Weihnachten – und kommt gut rüber nach 2019!

MMK und Städel in Frankfurt

Insgesamt 11 Kunstinteressierte waren dabei, als es am vergangenen Sonntag nach Frankfurt ging. Museum für moderne Kunst (Ausstellungen Cady Noland und Marianna Simnett) sowie Städel (Ausstellungen Lotte Laserstein und wahlweise Victor Vasarely oder Dauerausstellung zur Gegenwartskunst) standen auf dem Programm. Ein volles Programm! Ein tolles Programm!

Fotos oben: Lotte Laserstein (links) und in der Ausstellung Cady Noland

„gestern heute“ – Ausstellung im Caritas-Treffpunkt Café fArbe

Ausstellung von 12M26 und dem Café fArbe in Miltenberg

Text der Ansprache:

HIER

Plakat:

Medien-Info:

„gestern heute“ – unter dem zuerst etwas befremdlich klingenden Titel steht eine Ausstellung im Caritas-Treffpunkt Café fArbe in Miltenberg. Sie wird am 10. November eröffnet und beschäftigt sich mit Fragen der Geschichte, aber auch mit der aktuellen Situation. (mehr…)

Besuch im Burgmuseum: ein guter Austausch zur Kunst

übernommen von mapec.blogsport.de

Mit insgesamt acht Personen ging es am Wochenende 22./23. September auf die Mildenburg ins dortige Kunstmuseum. Bei zwei Begehungen (Bild oben: die vom Sonntag) trafen sich Leute aus der Kulturinitiative 12M26 und Gäste, um angeregt über die Kunst von Jehuda Bacon, Thomas Lange, Mutsuo Hirano, Markus Fräger, Maria Lehnen und vielen anderen zu sprechen. Im Mittelpunkt diesmal auch die aktuelle Sonderausstellung mit neuen Arbeiten von Ben Willikens.
Das Museum in der Mildenburg ist immer wieder aufs Neue anregend und den Horizont erweiternd. Geöffnet ist allerdings nur bis einschließlich 1. November, dann wieder ab Ostern.
Wie ich gestern erfahren konnte, steht eine Umgestaltung der Dauerausstellung an. Näheres wird noch nicht verraten. Nur so viel: Auch danach wird es ein ganz herausragend inspirierendes Kunstmuseum bleiben.

12M26 und FarbMagie auf der Michaelismesse

Jetzt schon einige Tage her: Ein dutzend Mitglieder aus der Gruppe FarbMagie und von 12M26 trafen sich in locker-kreativer Atmosphäre auf der Michaelismesse in Miltenberg. Gut war es mal wieder! Und alle hoben ihr Glas auf Fred K, der sich gerade in Italien aufhält und dort auf den Spuren von Geschichte und Kunst wandelt.

Erfahrungsräume – Symbole in Kunst und Religion

Ein sehr guter Vortrag mit Christina Glaser-Kissenberth fand im Café fArbe in Miltenberg statt. Fast drei Stunden – Vortrag, Aussprache dazu und anschließende weiterführende Diskussion – beschäftigten wir uns mit Symbolen in Kunst und Religion bzw. mit weiteren Diskussionssträngen, die sich daraus entwickelten.

Weitere Dokumente zu dieser Veranstaltung:
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Rubens – Kraft der Verwandlung

Auch durch seltsame Schilder in der Bundesbahn ließen wir uns nicht davon abhalten, uns angeregt zu unterhalten. Bei der Rückfahrt besonders auch über das Gesehene. Denn unser Ziel war das Städel in Frankfurt, konkret die Ausstellung Rubens – Kraft der Verwandlung. Eine sehr gut informierte und launig erläuternde Ausstellungsführerin erleichterte den Zugang zum Gezeigten enorm.

Bei der Unterhaltung beim anschließenden Essen im Gemalten Haus konnten Parallelen bis zur Malerei von Michael Triegel und seinem Bild „Ecce Homo“ im Museum.Burg.Miltenberg gezogen werden (siehe Ausschnitt aus Rubens´ Ecce Homo unten links).

Da etliche aus unserem Umfeld die Rubens-Ausstellung bereits gesehen hatten, war unsere Gruppe recht klein geraten, gerade mal sechs Personen stark, was angesichts der hochkarätigen Ausstellung doch recht wenig ist. Aber: Wie bereits festgestellt, ist das Interesse an der Auseinandersetzung mit Kunst in der Provinz nicht sehr groß. Und jene, die sich begeistern lassen, waren – wie gesagt – häufig schon im Städel zu eben jener Ausstellung gewesen.

Für uns aber war es ein Erlebnis, eine Bereicherung, ein Genuss.

Vortrag: Kunst auf dem Lande


Fred K und ein Teil der Teilnehmer am Vortrags- und Diskussionsabend „Kunst auf dem Lande: Gedanken zu einer Misere“

Wenn über bildende Kunst auf dem Lande gesprochen wird, wenn dazu schon vorab geäußert wird, es handele sich wohl um eine Misere, wenn der Vortrag von dem immer wieder durch kritische Zwischenrufe aufgefallenen Fred K gehalten wird – dann fühlen sich nicht viele Menschen am bayerischen Untermain aufgerufen, daran teilzunehmen, trotz persönlicher Email-Einladung an rund 70 Menschen. Für jene, die da waren, war es ein anregender Spätnachmittag. Die Diskussion war lebendig – und wird wohl auch Ergebnisse zeigen.

Der ganze Vortrag kann auf dem Blog von Fred K nachgelesen werden.

Ausstellung Fritz Schaefler im Kirchner-Haus

Wir hatten mit wenigen Teilnehmenden gerechnet, waren dann aber erfreut, dass zehn Menschen Interesse hatten, gemeinsam zur Ausstellung der expressionistischen Werke von Fritz Schaefler nach Aschaffenburg zu fahren. Im Kirchner-Haus führte uns Anne Hundhausen höchst informierend und begeisternd durch die Sammlung von Gemälden, Holzschnitten, Zeichnungen etc. Sie verglich das Werk des in Eschau (Kreis Miltenberg) geborenen Schaefler mit dem des in Aschaffenburg zur Welt gekommenen Ernst Ludwig Kirchner, wobei Letzterer insoweit besser abschnitt, als er kompromissloser, radikaler in seiner Kunst war.

Anschließend ging es noch in den Schlappeseppel zur Nachbesprechung der Ausstellung. Auch die Rückfahrt mit der Westfrankenbahn diente der Diskussion über das Gesehene, das Erlebte.

Gramsci, Hegemonie, Staat und Zivilgesellschaft


Antonio Gramsci (um 1920)

Bildungsangebote sind ein Inhalt unserer Initiative. Selbstverständlich können wir selbst nicht alles anbieten, was wir für wichtig halten. So greifen wir gerne auf die interessanten Angebote anderer zurück. So zum Beiepiel auf das Gramsci-Seminar der IL Aschaffenburg. Drei von uns nahmen teil. Und bereuten es nicht. Denn Benjamin Opratko aus Wien erwies sich als herausragend gut informierter Referent, die Gruppenarbeit war intensiv, die Stimmung sehr gut – sechs Stunden Seminar, die Lust auf mehr machten. Danke auch an die netten Leute vom STERN für die Räumlichkeit.

Gerne bringen wir künftig rechtzeitig Tipps zu derartigen Veranstaltungen.

Einige Beiträge seien hier noch verlinkt als Appetitanreger zum herausragenden Denker Gramsci und seinen Erkenntnissen:
Antonio Gramsci
Artikel von Benjamin Opratko
Gramsci und die Politik des Kulturellen von W. F. Haug
Mit Gramsci gegen Rechts
Zitate etc.
Literaturhinweise