Archiv der Kategorie 'Beiträge zu grundsätzlichen Fragen der Kunst'

Art & Soul

Christina, Olaf und Fred K besuchten die 4. Art-Aktiv-Odenwald Kunstmesse, am Sonntag 23.4.2017 in Breuberg

In ihrem kompakten Ambiente in der Ernst-Ludwig-Str. 21 in Breuberg, haben die Mitglieder der Gruppe Art & Soul einen sehr eindrucksvollen und vielfältigen Kunstmarkt gestaltet.
In kleineren und größeren Räumen des Anwesens waren Künstler persönlich und mit ihren Werken präsent. Der unscheinbare Eingang öffnet sich zu einem originell und auf mehreren Ebenen eingerichteten Gartencafe, mit durchaus mediterranem Flair: Mit einer Vielzahl von Getränken wie auch für Kaffee und Kuchen kann man sich dort, umsäumt von allerhand Skulpturen, dem Dolce Vita des Kunstgenusses hingeben … was bei unserem Besuch leider nicht ganz geklappt hat – es war zu kalt!

Allerdings gab es über Kultur und Politik einen sehr interessanten Gedankenaustausch mit den Mitgliedern von Art & Soul, der uns z.B. einmal mehr die Problematik bewusst machte, wie private Kultur-Initiativen um ihr Dasein zu kämpfen haben – und mehr noch: die dabei oft noch auf Anerkennung ihrer Arbeit verzichten müssen.
Deshalb ein großes Lob und Hochachtung an Petra Sommer und die Kunstfreunde von Art & Soul in Breuberg!

Kontakt:
https://www.my-art-soul.de/

Fred K

Akzentsetzungen – Kunst und Sakralräume

Wenn eine Veranstaltung im Titel den Begriff Frömmigkeit trägt, dann sind Missverständnisse naheliegend. Selbst dann, wenn die ganze Überschrift „Akzentsetzungen zur Wahrnehmung von Geschichte, Kunst und Frömmigkeit“ lautet. Dies aber war der Titel eines Vortrages von Dr. Jürgen Lenssen im März 2017 in Miltenberg. Die möglichen Missverständnisse konnten dabei sicherlich aufgeklärt werden.

Den Würzburger Domkapitular, Kunsthistoriker, Künstler und weithin bekannten Kirchen-Gestalter verbindet viel mit der Stadt am Untermain. Hier hat er nicht nur – zusammen mit dem damaligen Stadtpfarrer Ulrich Boom – die Kirche St. Jakobus der Ältere renovieren können, hier befindet sich auch der Großteil seiner Kunstsammlung, die die Basis des Museum.Burg.Miltenberg bildet. Auch hier bewies er überaus großes Geschick bei der Erstellung und Umsetzung dieses in seiner Art sicher einmaligen Ausstellungskonzeptes. Dass dann nur rund 30 Interessierte seinem Vortrag lauschten, mag wieder einmal als Beweis gelten, wie wenig die Miltenberger und Miltenbergerinnen begriffen haben, was ihnen da auf der Burg geschenkt wurde.

Im Folgenden werden die Ausführungen, die Dr. Lenssen bei seinem Vortrag in Miltenberg machte, zusammengefasst. Es bleibt dabei nicht aus, dass auch eigene Interpretationen des von Dr. Lenssen Gesagten einfließen können, wenngleich ich mich bemühen werde, die Gedanken des Domkapitulars korrekt wiederzugeben. Dies verlangt schon meine große Anerkennung ihm gegenüber. Mögliche Ergänzungen können gerne als Kommentare angefügt werden.
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Zur „Vision der Jungfrau Maria“

Dr. Christina Glaser-Kissenberth ist Lehrerin für asiatische Bewegungskunst und Theologin sowie Mitglied der Initiative 12M26. Zur Debatte um das Bild „Die Vision der Jungfrau Maria“ (s. oben) hat sie sich mit einem Leserbrief zu Wort gemeldet, der hier nicht unzitiert beleiben darf:

Überflüssiger Aufreger

Wenn Kadow behauptet, er habe mit seinem Bild nicht provozieren wollen, klingt das für mich kaum glaubwürdig. Ursprünglich hatte er sein umstrittenes Bild sogar »Die Vision der Jungfrau Maria vom Kreuz« betitelt. Zwar heißt es, es handele sich nicht um die »heilige« Jungfrau Maria, doch das scheinen mir nur sekundäre Beschwichtigungen zu sein. (mehr…)

Leserbrief: Kunst und Wirtschaft

Am 27. Juli sandte der 12M26-Sprecher auch im Namen unserer Initiative per Email einen Leserbrief zu den Beiträgen „Ein Wirtschaftsfaktor erwacht aus dem Dornröschenschlaf“ sowie „Zusammen geht es besser“ und dem Kommentar in gleicher Sache „Seid kreativ!“, sämtlich in der Ausgabe vom 23./24.07.16 erschienen, an das Main-Echo. Wir erhielten einige Zeit später per Email die Aufforderung, den Text zu kürzen, da er zu lang sei. Umgehend ging am 03.08.16 eine gekürzte Fassung an die gleiche Emailadresse zurück. Da nichts passierte, fragten wir nach und erhielten als Information, wir hätten die falsche Emailadresse benutzt (zur Erinnerung: es war jene, über die wir zur Kürzung aufgefordert wurden). Diese Vorrede scheint nötig, um zu dokumentieren, dass das sehr verzögerte Erscheinen des Leserbriefes nicht in unserer Verantwortung liegt. Wir dokumentieren die heutige Fassung mit Titel und Zwischenüberschriften der Redaktion und bedanken uns hiermit für den Abdruck unseres Leserbriefes.
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