Archiv für März 2017

DOKUMENT: Fehlerhafte Stadtentwicklung

Michael Knapp hat am 24.03.2017 bei Facebook einen interessanten Beitrag in der Gruppe „Unser schönes Miltenberg! Rettet, was noch zu retten ist!“ geschrieben. Um diesen Text auch jenen zugänglich zu machen, die nicht bei Facebook sind, sehen wir uns aufgefordert, den Text hier zu dokumentieren. Kommentare werden dazu folgen und sind ausdrücklich erwünscht. Im Sinne von Michael Knapp wird also auch hier die Debatte eröffnet.

Im BvU sind jüngst zwei Artikel erschienen, die aus meiner Sicht zeigen, dass die Stadt einen völlig falschen Weg eingeschlagen hat. Falsch ist dieser Weg aus meiner Sicht auch, wenn man sich dabei an den Aufgaben orientiert, die im Schaufenster des Büros der Standentwicklung der Öffentlichkeit zugänglich sind. Unter anderem wird hier auf die Belebung der Innenstadt und dem Entgegenwirken des Leerstandsmanagements abgestellt. Allerdings sehe nicht nur ich eine gegenläufige Entwicklung seit Beginn des Stadtentwicklungsmanagements. Dieses kann auch nicht funktionieren, weil ein entsprechendes Engagement sowie eine offizielle Strategie mit Konzeption fehlt (zumindest ist diese nicht öffentlich bekannt und auch erkennbar nicht wirksam).
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Menschwerk

Auf Initiative von Fred K und Mapec kam es am vergangenen Sonntag zu einer recht kurzfristig angesetzten Exkursion zur Ausstellung Menschwerk in Aschaffenburg. Trotzdem waren sechs 12M26-Mitglieder (bei einer sehr kleinen Initiative doch recht ordentlich) und drei Gäste dem Aufruf gefolgt (Fotocollage: oben und Mitte links).
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Sehnsucht Landschaft – Ausstellung in Würzburg

Vor allem der Ausstellung Sehnsucht Landschaft – Würzburg und die romantische Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts wegen waren wir am gestrigen Sonntag mit sechs Personen in Würzburg eingefallen (Fotocollage oben: Gruppenfoto und rechts darunter). Sechs Personen, die als Herkunftsorte Leinach, Miltenberg, Aschaffenburg und Damaskus angeben konnten. Es gab also schon langweiligere Zusammensetzungen. Entsprechend bunt und vielfältig waren auch die Gespräche im Kulturspeicher, danach bei Döner, Hamburger und Falafel, später noch im Spitäle (unten links und rechts).

Dank an Andreas für die bearbeiteten Fotos von Mapec (oben links) und dem Werk von Anna Tretter, das in der Dauerausstellung des Kulturspeichers hängt (oben rechts).

Akzentsetzungen – Kunst und Sakralräume

Wenn eine Veranstaltung im Titel den Begriff Frömmigkeit trägt, dann sind Missverständnisse naheliegend. Selbst dann, wenn die ganze Überschrift „Akzentsetzungen zur Wahrnehmung von Geschichte, Kunst und Frömmigkeit“ lautet. Dies aber war der Titel eines Vortrages von Dr. Jürgen Lenssen im März 2017 in Miltenberg. Die möglichen Missverständnisse konnten dabei sicherlich aufgeklärt werden.

Den Würzburger Domkapitular, Kunsthistoriker, Künstler und weithin bekannten Kirchen-Gestalter verbindet viel mit der Stadt am Untermain. Hier hat er nicht nur – zusammen mit dem damaligen Stadtpfarrer Ulrich Boom – die Kirche St. Jakobus der Ältere renovieren können, hier befindet sich auch der Großteil seiner Kunstsammlung, die die Basis des Museum.Burg.Miltenberg bildet. Auch hier bewies er überaus großes Geschick bei der Erstellung und Umsetzung dieses in seiner Art sicher einmaligen Ausstellungskonzeptes. Dass dann nur rund 30 Interessierte seinem Vortrag lauschten, mag wieder einmal als Beweis gelten, wie wenig die Miltenberger und Miltenbergerinnen begriffen haben, was ihnen da auf der Burg geschenkt wurde.

Im Folgenden werden die Ausführungen, die Dr. Lenssen bei seinem Vortrag in Miltenberg machte, zusammengefasst. Es bleibt dabei nicht aus, dass auch eigene Interpretationen des von Dr. Lenssen Gesagten einfließen können, wenngleich ich mich bemühen werde, die Gedanken des Domkapitulars korrekt wiederzugeben. Dies verlangt schon meine große Anerkennung ihm gegenüber. Mögliche Ergänzungen können gerne als Kommentare angefügt werden.
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