Erfahrungsräume – Symbole in Kunst und Religion

VERANSTALTUNG VERLEGT AUF DEN 8. SEPTEMBER!

Es ergeht herzliche Einladung!

Homepage von Dr. Christina Glaser-Kissenberth

„Gott und das Böse“ – früherer Vortrag von Dr. Christina Glaser-Kissenberth bei 12M26; hier die Zusammenfassung ihrer Aussagen

Goethe und Fred K

Was Goethe konnte, das kann Fred K schon lange: durch Italien fahren. Zum zweiten Mal hat er sich auf die Reise begeben, immer entlang von Kunst und Geschichte. Vom Lago Maggiore sandte er uns obiges Foto.

Wir wünsche auf diesem Weg nochmal viel Freude, Erkenntnisse – und eine gute Heimkehr in etlichen Wochen.

Facebook statt Newsletter

Da der Versand von Newslettern nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO) etwas problematisch geworden ist, verzichten wir derzeit darauf. Unsere Einladungen sind aber immer auf der neuen Facebook-Seite zu finden, die Mapec für 12M26 eingerichtet hat:
https://www.facebook.com/12M26
Wir bitten um Beachtung.

Rubens – Kraft der Verwandlung

Auch durch seltsame Schilder in der Bundesbahn ließen wir uns nicht davon abhalten, uns angeregt zu unterhalten. Bei der Rückfahrt besonders auch über das Gesehene. Denn unser Ziel war das Städel in Frankfurt, konkret die Ausstellung Rubens – Kraft der Verwandlung. Eine sehr gut informierte und launig erläuternde Ausstellungsführerin erleichterte den Zugang zum Gezeigten enorm.

Bei der Unterhaltung beim anschließenden Essen im Gemalten Haus konnten Parallelen bis zur Malerei von Michael Triegel und seinem Bild „Ecce Homo“ im Museum.Burg.Miltenberg gezogen werden (siehe Ausschnitt aus Rubens´ Ecce Homo unten links).

Da etliche aus unserem Umfeld die Rubens-Ausstellung bereits gesehen hatten, war unsere Gruppe recht klein geraten, gerade mal sechs Personen stark, was angesichts der hochkarätigen Ausstellung doch recht wenig ist. Aber: Wie bereits festgestellt, ist das Interesse an der Auseinandersetzung mit Kunst in der Provinz nicht sehr groß. Und jene, die sich begeistern lassen, waren – wie gesagt – häufig schon im Städel zu eben jener Ausstellung gewesen.

Für uns aber war es ein Erlebnis, eine Bereicherung, ein Genuss.

Vortrag: Kunst auf dem Lande


Fred K und ein Teil der Teilnehmer am Vortrags- und Diskussionsabend „Kunst auf dem Lande: Gedanken zu einer Misere“

Wenn über bildende Kunst auf dem Lande gesprochen wird, wenn dazu schon vorab geäußert wird, es handele sich wohl um eine Misere, wenn der Vortrag von dem immer wieder durch kritische Zwischenrufe aufgefallenen Fred K gehalten wird – dann fühlen sich nicht viele Menschen am bayerischen Untermain aufgerufen, daran teilzunehmen, trotz persönlicher Email-Einladung an rund 70 Menschen. Für jene, die da waren, war es ein anregender Spätnachmittag. Die Diskussion war lebendig – und wird wohl auch Ergebnisse zeigen.

Der ganze Vortrag kann auf dem Blog von Fred K nachgelesen werden.

Die Beobachter waren da

Selbstverständlich hatte 12M26 – wenn es schon keinen organisierten gemeinsamen Besuch gab – einige Beobachter zur Menschwerk-Ausstellung nach Hösbach geschickt. Das Angebot in dem – wie immer bei Menschwerk – sehr morbid-interessanten Ambiente war zu unterschiedlich, um hier ein wirkliches Fazit ziehen zu können. Die Einmaligkeit dieser temporären Kunstausstellung lässt aber den organisierten Besuch mit dem anschließenden gemeinsamen Gespräch sinnvoll erscheinen. Vielleicht nächstes Jahr wieder (wie schon 2017).

Die Weltniveau-Lüge

Churfranken gab es nie, es wurde durch die Werbung erfunden. So weit, so seltsam.

Seltsamer noch die Werbung: „Woi, Worscht, Weck auf Weltniveau.“ Mal abgesehen von der Frage, was der Punkt am Ende soll, wo es doch nur eine Überschrift und kein Satz ist, bringen wir mal kurz zwei schnelle Kommentare:

Fred K: „Trivialität auf Weltniveau!“
Mapec: „Werbung, `Witzischkeit´, Wahnsinn auf Weltniwo … wo … wo … wo … wo?“

Ausstellung Fritz Schaefler im Kirchner-Haus

Wir hatten mit wenigen Teilnehmenden gerechnet, waren dann aber erfreut, dass zehn Menschen Interesse hatten, gemeinsam zur Ausstellung der expressionistischen Werke von Fritz Schaefler nach Aschaffenburg zu fahren. Im Kirchner-Haus führte uns Anne Hundhausen höchst informierend und begeisternd durch die Sammlung von Gemälden, Holzschnitten, Zeichnungen etc. Sie verglich das Werk des in Eschau (Kreis Miltenberg) geborenen Schaefler mit dem des in Aschaffenburg zur Welt gekommenen Ernst Ludwig Kirchner, wobei Letzterer insoweit besser abschnitt, als er kompromissloser, radikaler in seiner Kunst war.

Anschließend ging es noch in den Schlappeseppel zur Nachbesprechung der Ausstellung. Auch die Rückfahrt mit der Westfrankenbahn diente der Diskussion über das Gesehene, das Erlebte.

Gramsci, Hegemonie, Staat und Zivilgesellschaft


Antonio Gramsci (um 1920)

Bildungsangebote sind ein Inhalt unserer Initiative. Selbstverständlich können wir selbst nicht alles anbieten, was wir für wichtig halten. So greifen wir gerne auf die interessanten Angebote anderer zurück. So zum Beiepiel auf das Gramsci-Seminar der IL Aschaffenburg. Drei von uns nahmen teil. Und bereuten es nicht. Denn Benjamin Opratko aus Wien erwies sich als herausragend gut informierter Referent, die Gruppenarbeit war intensiv, die Stimmung sehr gut – sechs Stunden Seminar, die Lust auf mehr machten. Danke auch an die netten Leute vom STERN für die Räumlichkeit.

Gerne bringen wir künftig rechtzeitig Tipps zu derartigen Veranstaltungen.

Einige Beiträge seien hier noch verlinkt als Appetitanreger zum herausragenden Denker Gramsci und seinen Erkenntnissen:
Antonio Gramsci
Artikel von Benjamin Opratko
Gramsci und die Politik des Kulturellen von W. F. Haug
Mit Gramsci gegen Rechts
Zitate etc.
Literaturhinweise

Museum.Burg.Miltenberg – und einige andere Termine 2018


Jutta Winterheld: Christuskopf (1996), hängt im Franziskushaus Miltenberg

Nun stehen sie fest, die Sonderausstellungen im Museum.Burg.Miltenberg: Ab dem 6. April bis zum 1. Juli zeigt Udo Kaller unter dem Titel Die weiße Schale seine Werke. Mit dem 27. Juli beginnt dann die Ausstellung von Ben Willikens (bis zum 1. November).

Wenn wir schon bei Terminen sind, dann noch zwei der Miltenberger Künstlerin Jutta Winterheld (ein älteres Werk von ihr haben wir oben abgebildet): Am 2. Juni eröffnet sie ihre Einzelausstellung mit abstrakter Malerei in der Remisengalerie Hanau und am 23. Juni – zusammen mit Burghard Müller-Dannhausen – in der Galerie Abteigasse 1 in Amorbach.