Besuch im Burgmuseum: ein guter Austausch zur Kunst

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Mit insgesamt acht Personen ging es am Wochenende 22./23. September auf die Mildenburg ins dortige Kunstmuseum. Bei zwei Begehungen (Bild oben: die vom Sonntag) trafen sich Leute aus der Kulturinitiative 12M26 und Gäste, um angeregt über die Kunst von Jehuda Bacon, Thomas Lange, Mutsuo Hirano, Markus Fräger, Maria Lehnen und vielen anderen zu sprechen. Im Mittelpunkt diesmal auch die aktuelle Sonderausstellung mit neuen Arbeiten von Ben Willikens.
Das Museum in der Mildenburg ist immer wieder aufs Neue anregend und den Horizont erweiternd. Geöffnet ist allerdings nur bis einschließlich 1. November, dann wieder ab Ostern.
Wie ich gestern erfahren konnte, steht eine Umgestaltung der Dauerausstellung an. Näheres wird noch nicht verraten. Nur so viel: Auch danach wird es ein ganz herausragend inspirierendes Kunstmuseum bleiben.

12M26 und FarbMagie auf der Michaelismesse

Jetzt schon einige Tage her: Ein dutzend Mitglieder aus der Gruppe FarbMagie und von 12M26 trafen sich in locker-kreativer Atmosphäre auf der Michaelismesse in Miltenberg. Gut war es mal wieder! Und alle hoben ihr Glas auf Fred K, der sich gerade in Italien aufhält und dort auf den Spuren von Geschichte und Kunst wandelt.

Erfahrungsräume – Symbole in Kunst und Religion

Ein sehr guter Vortrag mit Christina Glaser-Kissenberth fand im Café fArbe in Miltenberg statt. Fast drei Stunden – Vortrag, Aussprache dazu und anschließende weiterführende Diskussion – beschäftigten wir uns mit Symbolen in Kunst und Religion bzw. mit weiteren Diskussionssträngen, die sich daraus entwickelten.

Weitere Dokumente zu dieser Veranstaltung:
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Email-Verteiler von 12M26

Wer sich noch nicht in die Email-Verteiler-Liste von 12M26 eingetragen hat und dies möchte, kann folgenden Text an 12M26@gmx.de senden:

Ich möchte durch die Initiative 12M26 über Veranstaltungen, Veröffentlichungen etc. unterrichtet werden und stimme zu, dass meine Email-Adresse in ein entsprechendes Verzeichnis aufgenommen wird.

12M26 garantiert: Dieses Verzeichnis wird ausschließlich zum Versand unserer Email-Rundbriefe verwendet. Selbstverständlich kann der Email-Rundbrief jederzeit durch eine Email mit dem Betreff „kein Rundbrief mehr“ abbestellt werden. Die Email-Adresse wird dann aus dem Verzeichnis gelöscht.

Goethe und Fred K

Was Goethe konnte, das kann Fred K schon lange: durch Italien fahren. Zum zweiten Mal hat er sich auf die Reise begeben, immer entlang von Kunst und Geschichte. Vom Lago Maggiore sandte er uns obiges Foto.

Wir wünsche auf diesem Weg nochmal viel Freude, Erkenntnisse – und eine gute Heimkehr in etlichen Wochen.

Facebook statt Newsletter

Da der Versand von Newslettern nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO) etwas problematisch geworden ist, verzichten wir derzeit darauf. Unsere Einladungen sind aber immer auf der neuen Facebook-Seite zu finden, die Mapec für 12M26 eingerichtet hat:
https://www.facebook.com/12M26
Wir bitten um Beachtung.

Rubens – Kraft der Verwandlung

Auch durch seltsame Schilder in der Bundesbahn ließen wir uns nicht davon abhalten, uns angeregt zu unterhalten. Bei der Rückfahrt besonders auch über das Gesehene. Denn unser Ziel war das Städel in Frankfurt, konkret die Ausstellung Rubens – Kraft der Verwandlung. Eine sehr gut informierte und launig erläuternde Ausstellungsführerin erleichterte den Zugang zum Gezeigten enorm.

Bei der Unterhaltung beim anschließenden Essen im Gemalten Haus konnten Parallelen bis zur Malerei von Michael Triegel und seinem Bild „Ecce Homo“ im Museum.Burg.Miltenberg gezogen werden (siehe Ausschnitt aus Rubens´ Ecce Homo unten links).

Da etliche aus unserem Umfeld die Rubens-Ausstellung bereits gesehen hatten, war unsere Gruppe recht klein geraten, gerade mal sechs Personen stark, was angesichts der hochkarätigen Ausstellung doch recht wenig ist. Aber: Wie bereits festgestellt, ist das Interesse an der Auseinandersetzung mit Kunst in der Provinz nicht sehr groß. Und jene, die sich begeistern lassen, waren – wie gesagt – häufig schon im Städel zu eben jener Ausstellung gewesen.

Für uns aber war es ein Erlebnis, eine Bereicherung, ein Genuss.

Vortrag: Kunst auf dem Lande


Fred K und ein Teil der Teilnehmer am Vortrags- und Diskussionsabend „Kunst auf dem Lande: Gedanken zu einer Misere“

Wenn über bildende Kunst auf dem Lande gesprochen wird, wenn dazu schon vorab geäußert wird, es handele sich wohl um eine Misere, wenn der Vortrag von dem immer wieder durch kritische Zwischenrufe aufgefallenen Fred K gehalten wird – dann fühlen sich nicht viele Menschen am bayerischen Untermain aufgerufen, daran teilzunehmen, trotz persönlicher Email-Einladung an rund 70 Menschen. Für jene, die da waren, war es ein anregender Spätnachmittag. Die Diskussion war lebendig – und wird wohl auch Ergebnisse zeigen.

Der ganze Vortrag kann auf dem Blog von Fred K nachgelesen werden.

Die Beobachter waren da

Selbstverständlich hatte 12M26 – wenn es schon keinen organisierten gemeinsamen Besuch gab – einige Beobachter zur Menschwerk-Ausstellung nach Hösbach geschickt. Das Angebot in dem – wie immer bei Menschwerk – sehr morbid-interessanten Ambiente war zu unterschiedlich, um hier ein wirkliches Fazit ziehen zu können. Die Einmaligkeit dieser temporären Kunstausstellung lässt aber den organisierten Besuch mit dem anschließenden gemeinsamen Gespräch sinnvoll erscheinen. Vielleicht nächstes Jahr wieder (wie schon 2017).

Die Weltniveau-Lüge

Churfranken gab es nie, es wurde durch die Werbung erfunden. So weit, so seltsam.

Seltsamer noch die Werbung: „Woi, Worscht, Weck auf Weltniveau.“ Mal abgesehen von der Frage, was der Punkt am Ende soll, wo es doch nur eine Überschrift und kein Satz ist, bringen wir mal kurz zwei schnelle Kommentare:

Fred K: „Trivialität auf Weltniveau!“
Mapec: „Werbung, `Witzischkeit´, Wahnsinn auf Weltniwo … wo … wo … wo … wo?“